Markt in Pujili

Am Fischstand liegen die Fische den ganzen Tag ohne Kühlung auf dem Tisch. Der Geruch weist den Weg zum Fischstand, an dem die Händler mehr oder weniger geschickt versuchen die Fliegen zu vertreiben.
Auf dem Markt spielt sich das ganze Leben der Händler ab. Oft beginnen sie am Vorabend mit dem Aufbau ihres Standes. Die Kinder im Tragetuch oder auch im Korb zwischen den Früchten. Hier werden Neuigkeiten ausgetauscht, gegessen und eben auch eingekauft.

Das grosse Fressen

Danach stolpert man über so ziemlich alle Knochen die ein Tierkörper zu bieten hat.
Kieferknochen, Rippen und Beine, alles ist vorhanden.
Die Marktbesucher und Händler wollen ja auch was essen, deshalb ist Markttag auch immer Schlachtfest. Dabei gibt es mehr oder weniger appetitliches Essen.

Früchte findet man in grossen Haufen auf dem Markt. Mal auf dem Tisch mal auf dem Boden. Nachts werden die Stände nur abgedeckt, daher kommt es auch vor, dass manche Früchte nicht mehr wirklich frisch sind.
Im Land der Bananen gibt es natürlich ganze Bananenstauden auf dem Markt. Ob grün, gelb, rot oder braun eines haben alle gemein, sie schmecken und sind sehr günstig.

Diese Diskusförmigen braunen "Kuchen" sind purer Zuckerrohr-Zucker. Sie werden auf Wunsch zerteilt, dazu dient der Hammer (auf dem Tisch).
In Deutschland undenkbar: hier wird das Fleisch ungekühlt auf dem Markt verkauft. Fliegen sind natürlich da, man weiss auch nicht wann die Händlerin sich das letzte mal die Hände gewaschen hat.