Brückenbruch im Regenwald


Wie bereits erwähnt sind Belastungsgrenzen für die Menschen hier in Ecuador eine eher theoretische Größe. Und so kommt es auch schon mal vor, dass der Weg über einen Fluss auf herkömmlichem Wege, in Form einer Brücke unpassierbar ist und man mit einer Furt vorlieb nehmen muss. Nahe Macas sahen wir eine recht neu konstruierte Stahlbeton-Brücke, einfach weggebrochen, Stahlseile gerissen, dem Erdboden gleich. Die gebrochene Brücke soll den Widerwillen zweier LKW-fahrer nicht überstanden haben, die beide auf ihr Recht, Erster zu sein beharrten und von beiden Seiten auf die Brücke fuhren. Keiner wollte weichen, da wurde die Brücke weich und beide mussten baden gehen.

Kleine Strassenprobleme

Nach solchen Erdrutschen ist es eigentlich kein seltenes Bild, wenn zwei Arbeiter mit Schaufel und Schubkarre die Erdmassen abtragen.
Hier ging es schneller, hier wurde mit schwerem Gerät geräumt. Nur leider wurde dabei auch eine Wasserleitung in Mitleidenschaft gezogen. Seit dem läuft das Wasser bereits eine Woche aus der aufgerissenen Wasserleitung.
Nach langanhaltendem starken Regen, muss man sich auf veränderte Straßenverhältnisse einstellen. Hier ist der aufgeweichte Hang einfach auf die sonst fast dreispurige Straße gerutscht und hat diese fast unpassierbar gemacht. Das ist am Samstag früh passiert, so dass das ganze Wochenende der Verkehr nur durch dieses Nadelöhr lief.