Kabelwirtschaft in Quito

Wenn die ganze Kabelwirtschaft etwas ökonomischer funktionieren würde, käme deutlich mehr Sonnenlicht auf der Straße an. Wahrscheinlich sehen aber die Energieversorger selber nicht mehr durch und jeder hängt noch ein Kabel daneben. Bis jetzt scheint es auch so zu funktionieren, dass jeder Haushalt zumindest die meiste Zeit über Strom zur Verfügung hat.
Quito ist die Hauptstadt. Soweit nichts neues, aber in der Hauptstadt haben die Energieversorger bzw. die Stadtelektriker anscheinend zuviel Kabel übrig. An fast jedem Laternenmasten sieht man ein Knäul von Kabeln. Oft hängen noch ein paar Meter zur Reserve mit am Masten. Zum Glück nimmt es der Strom keinem übel, wenn er Umwege machen muss.

Keine Angst vorm Strom

Eine Selfmade-Steckdose. Die einzige Möglichkeit in der Schule in Casa Quemada an Strom zu gelangen ist, die Fassung der Lampe abzumachen und stattdessen eine Verlängerung "anzuklemmen".
Auf dieser Fußgängerüberführung in Quito muss man nur die Arme ausstrecken und kann schon an die Stromleitungen fassen. Die Kabel sind zwar isoliert, aber trotzdem ist es ein eigenartiges Gefühl da lang zu gehen.